
2026 LHH Bericht zu Karrieremobilität und
Outplacement Trends
Karrieremobilität im Wandel
Neue Forschungsergebnisse zeigen die verborgenen Treiber, die Entlassungen vorantreiben, Vertrauen untergraben und interne Karrieremobilität ausbremsen.
Veränderungen in der Arbeitswelt sind nicht mehr zyklisch.
Sie sind permanent.
Unternehmen stehen nicht mehr nur vor gelegentlichen Umstrukturierungen. Sie befinden sich in einem Zustand kontinuierlicher Anpassung ohne die notwendigen Systeme, ausreichende Transparenz über Kompetenzen oder die erforderliche Mobilitätsinfrastruktur, um Schritt zu halten.
Diese datengestützten Inhalte beleuchten die Realitäten, die das heutige Umfeld von Umstrukturierungen sowohl aus Sicht der Mitarbeitenden als auch der Arbeitgeber prägen.

2026 LHH Bericht zu Karrieremobilität und Outplacement Trends
Der Bericht erscheint inzwischen zum dritten Mal in Folge und gilt als LHHs zentrale jährliche Studie zu globalen Arbeitsmarktveränderungen. Er untersucht, wie Unternehmen und Mitarbeitende mit Stellenabbau, interner Versetzung und beruflicher Neuausrichtung umgehen, und liefert exklusive Einblicke, die HR- und Business-Verantwortlichen dabei helfen, anpassungsfähigere und stärker menschenzentrierte Personalstrategien zu entwickeln.
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Personalkapazität anpassen, ohne kritische Kompetenzen einzubüßen
73 % geben an, dass der Zyklus aus Stellenabbau und Wiedereinstellung teurer ist als die interne Weiterbeschäftigung

Führungskräfte kennen die Kosten von Fluktuation, dennoch setzen viele weiterhin auf Stellenabbau als zentrales Instrument der Personalplanung. Da Instabilität inzwischen strukturell bedingt ist, benötigen Führungskräfte Planungssysteme, Transparenz über Kompetenzen sowie eine entsprechende Mobilitätsinfrastruktur, um Mitarbeitende in großem Umfang neu einzusetzen.
Das Vertrauen zwischen Führung und Mitarbeitenden schwindet
HR-Verantwortliche bieten interne Mobilität an, doch Mitarbeitende sehen sie nicht

Führungskräfte sind überzeugt, ausreichend Unterstützung zu bieten, doch Mitarbeitende nehmen sie nicht wahr. Mit zunehmendem Abbau von Stellen vergrößert sich diese Kluft: 73 % der Beschäftigten haben im letzten Jahr Stellenabbau in ihrem Team erlebt, und jede vierte Person verliert dadurch das Vertrauen in die Unternehmensführung. Die Folgen verändern Unternehmenskultur, Vertrauen und Mitarbeiterbindung nachhaltig.
HR ist überlastet und unzureichend ausgestattet
Nur wenige Führungskräfte erheben Kennzahlen zur Reduzierung des Stellenabbaus

HR-Teams tragen die emotionale Last des stetigen Wandels, verfügen jedoch nicht über die notwendigen Systeme und Daten, um sich von Stellenabbau zu lösen.
HR-Verantwortliche nennen fünf strukturelle Hürden, die eine erfolgreiche interne Neubesetzung von Talenten verhindern.
HR‑Verantwortliche nennen ihre wichtigsten Hürden für wirksame Mobilität:
1. Fehlende strategische, langfristige Kompetenzplanung
2. Unzureichender Einsatz von KI und Analytik
3. Führungskräfte, die ihr Talent nicht freigeben wollen
4. Geringe Motivation der Mitarbeitenden, interne Rollen zu verfolgen
5. Ineffektive, von Führungskräften geführte Karrieregespräche
Kultur und Arbeitgeberimage erleiden messbaren Schaden
Die Trennungserfahrung ist heute ein zentrales Imagerisiko nach außen und eine interne kulturelle Bruchlinie

Was während Stellenabbau geschieht, prägt die Wahrnehmung und Loyalität derjenigen, die bleiben.
Die Top 5 Folgen, die Mitarbeitende nach Umstrukturierungen erleben:
- Erhöhte Arbeitsbelastung
- Sinkende Motivation
- Instabile Teams
- Vertrauensverlust in die Führung
- Rückgang der Produktivität
Sind Sie bereit, die Karrieremobilität in Ihrem Unternehmen neu zu denken?
LHH arbeitet eng mit Ihnen zusammen, um Ihre Anforderungen genau zu verstehen und die passende Expertise, Strategie und Unterstützung bereitzustellen, damit Ihre
Mitarbeitenden in jeder Phase des Wandels erfolgreich bleiben.